Kurz nach Nasca besichtigen wir die Nasca Lines. Dies sind verschiedene riesige Erdzeichnungen in der Wueste. Man kann einen Flug buchen, um all diese Zeichnungen zu sehen. Wir haben lediglich den Aussichtsturm besucht, von dem aus man den Baum und die Hand sieht.
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Nasca Lines: die Hand |
Unsere Reise fuehrt uns an zahlreichen Orangen- und Baumwollplantagen vorbei.
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Baumwolle |
Alle paar Meter kriegt man am Strassenrand fuer nur 50 Rp.ein Glas frischgepressten Orangensaft. Dies lassen wir uns natuerlich nicht entgehen.
Nach einem kleinen Pass fuehrt die Strecke 50km gerade durch die Wueste. Ausnahmsweise sind wir nicht nur ungluecklich ueber den starken Gegen- und Seitenwind, da dieser die unglaubliche Hitze etwas ertraeglicher macht. Trotzdem muessen wir uns bezueglich Schatten waehrend den Pausen etwas einfallen lassen.
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Katja zwischen den Velos, als Schattenspender dient unsere Blache |
Die Etappe ist laenger als erwartet, weshalb wir Ica erschoepft nach 155km erst um 19.30Uhr erreichen. Gluecklicherweise gibt uns die Receptionistin eines teuren Hotels einen Tip fuer ein schoenes und preiswertes Hostel, wo wir uns bei Ankunft sofort wohl fuehlen.
Nur 5km von Ica entfernt liegt die Oase Huacachina. Es ist fast nicht vorstellbar. Man sitzt in einem Taxi in einer Stadt mit 160'000 Einwohnern und nur 5 Minuten spaeter befindet man sich in einer Oase, umgeben von riesigen Duenen.
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Blick auf Ica |
Buggyfahren und Sandboarding sind dort der grosse Renner. Da diese Aktivitaeten viel Spass versprechen, beschliessen wir, dies ebenfalls auszuprobieren. Die Frau, welche hinter mir im Buggy sitzt, hat sich wohl eine gemuetliche Spazierfahrt durch die Wueste vorgestellt und steigt nach dem ersten Kilometer und ohrenbetaeubendem Geschrei mit ihrem Freund aus. Der Buggy flitzt wie ein Rollercoaster des Europaparks durch die Duenen. Es wird immer wieder angehalten, damit wir mit einem Sandboard die Duenen runterfahren koennen.
Ica ist das Weinzentrum von Peru, weshalb wir beim Verlassen der Stadt tausende von Rebstoecken zu sehen bekommen. Anscheinend gedeihen Weinreben bei der entsprechenden Bewaesserung im Wuestenklima vorzueglich.
Heute ist unser Ziel Paracas, ein kleiner Badeort am Pazifik. Damit gelangen wir vom Atlantik kommend das erste Mal an den Pazifik. Zum Baden im Meer ist das Wasser noch zu kalt, trotzdem geniessen wir noch fuer ein paar Tage das warme Wetter. In Lima erwartet uns in dieser Jahreszeit nebliges Wetter.
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Pelikane am Strand von Paracas |
Von Paracas unternehmen wir einen Ausflug zu den Ballestas-Inseln. Diese werden von unzaehligen Voegeln, unter anderem auch Pinguinen, und Seeloewen bevoelkert. Bei der Hinfahrt sehen wir den beruehmte Erdzeichung Candelabra.
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Candelabra |
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Sonnenuntergang in Paracas |